EU-Schulobst- und Gemüseprogramm in Rheinland-Pfalz

                                                                              

Das EU-Schulobst- und Gemüseprogramm wird auch im Schuljahr 2016/17 fortgesetzt. Im Schuljahr 2015/16 hatten sich über 1.000 Schulen und mehr als 1.800 Kitas mit zusammen rund 260.000 Kindern angemeldet. Das sind fast 90 Prozent der Grund- und Förderschulen und zwei Drittel aller Kitas im Land. In Schulen wird die Durchführung von Unterrichtseinheiten durch die rheinland-pfälzischen Ernährungsberatung unterstützt.

Welche Ziele werden mit dem Programm verfolgt?

Ziel des rheinland-pfälzischen Schulobst- und -gemüseprogramms ist es, Kinder im Grundschulalter durch ein regelmäßiges und vielseitiges Angebot an Obst und Gemüse nachhaltig zu einem vermehrten Verzehr von Obst und Gemüse zu motivieren. Die Landesregierung verstärkt damit die bereits bestehenden Aktivitäten zur Förderung einer gesunden Ernährung in den Schulen des Landes. Hierzu zählt z.B. in den Grundschulen das gemeinsame Klassenfrühstück während der ersten Pause.

Die Schülerinnen und Schüler sollen die verschiedenen Gemüse- und Obstarten kennen und schätzen lernen und sie sollen diese Wertschätzung auch in ihre Familien tragen. Die Kinder sollen außerdem den Umgang mit frischem Gemüse und Obst üben, damit sie das vielfältige Angebot zukünftig gut nutzen können.

Wie wird das Programm umgesetzt?

Alle Schülerinnen und Schüler in den genannten Schulen werden wöchentlich einmal mit frischem Obst und Gemüse versorgt. Die Grundschule Osburg wird montags mit frischem Obst versorgt. Die Anlieferung übernehmen vom Land beauftragte Lieferanten. Sie bringen das Obst und Gemüse in Klassenkisten zu den Schulen. Aufgabe der Schulen ist dann die Verteilung, z.B. im Rahmen des gemeinsamen Klassenfrühstücks. Zudem setzen die Schulen so genannte pädagogische Begleitmaßnahmen um, mit denen die Ernährungsbildung intensiviert werden soll. Dabei können die Schulen auch auf Materialien und Angebote Dritter zurückgreifen.

Die Lieferanten rechnen die entstehenden Kosten mit der zuständigen Landesbehörde, der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion, ab. Für Eltern und Schulen entstehen keine Kosten. Die Mittel zur Finanzierung des Programms werden je zur Hälfte vom Land Rheinland-Pfalz und der Europäischen Union bereitgestellt.

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